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Preisverhandlung beim Notar

Warum Sie beim Notartermin starke Nerven behalten müssen

Was passiert, wenn der Käufer Sie kurz vor der Unterschrift über den Tisch ziehen will? Lassen wir Marlies Kleve aus Reutlingen erzählen.

„Der Tod meiner Mutter warf mich komplett aus der Bahn. Mein Mann und die Kinder bedrängten mich, mein Elternhaus zu verkaufen und als Bekannte der alten Nachbarn das Haus kaufen wollten und mir ein Angebot machten, schien das die beste Lösung. Über den Preis waren wir uns auch einig. Dachte ich jedenfalls.

Als dann am Tag des Notartermins der Kaufvertrag verlesen wurde, wollten die Käufer plötzlich verhandeln. Da wäre so viel noch am Haus zu machen, der Preis hätte angeblich inklusive Renovierung gegolten. Das Geld könne auch erst in einem Jahr fließen, aber man wolle schon vorher losarbeiten. Ich war verwirrt! 20.000 Euro weniger sollten es sein. Fast hätte ich Ja & Amen gesagt, aber mein Mann wurde fuchsteufelswild und bugsierte mich nach draußen!“

Diese Geschichte höre ich als Makler nicht zum ersten Mal, leider. Es ist eine Taktik, die Käufer teuer zu stehen kommen kann: Bleiben sie so auf den Notarkosten sitzen. Aber nicht selten knicken Eigentümer ein, gehen mit dem Preis runter. Bei uns bei InPro Immobilien haben wir aber vor dem Kaufvertrag immer die feste Bankzusage und wir verhandeln den Preis nie nach.

Ich traf Frau Kleve, weil ihr Größter, den wir bei seinem Wohnungskauf begleiteten, mir von Mamas Problem erzählte. Keine fünf Wochen später saßen das Ehepaar Kleve wieder beim Notar, diesmal mit einer netten Dame, die wir ihr vorgeschlagen hatten. Diesmal gab es keine Diskussion und: Tatsächlich lag der Kaufpreis deutlich höher als der des geplatzten Deals.